Auszeit für Körper und Seele – Mitarbeitendenfreizeit im Kloster Helfta

Bereits zum wiederholten Mal lud unsere Stiftungsakademie Mitarbeitende aus verschiedenen Bereichen der Stiftung und ihrer Gesellschaften zu einer besonderen Auszeit ins Kloster St. Marien Helfta in Lutherstadt Eisleben ein. Vom 6. bis 8. Mai 2026 nutzten insgesamt 19 Teilnehmende aus Wohngruppen, der Migrationsarbeit sowie aus Kitas und Horten die Gelegenheit, Abstand vom oftmals herausfordernden Arbeitsalltag zu gewinnen und neue Kraft zu tanken.
Unter dem Motto „Alles kann, nichts muss!“ stand die dreitägige Mitarbeitendenfreizeit ganz im Zeichen von Erholung, Begegnung und persönlichem Wohlbefinden.
Zeit zum Durchatmen und Kraft tanken
Die Stiftung übernimmt dabei den Großteil der Kosten – für die Teilnehmenden fiel lediglich ein Eigenanteil von 50 Euro an. Besonders geschätzt wurde außerdem, dass die Freizeit als Fortbildung anerkannt ist und somit keine Urlaubstage benötigt werden.
Das abwechslungsreiche Rahmenprogramm bot zahlreiche Möglichkeiten zur Entspannung und zum Austausch. So konnten die Teilnehmenden unter anderem bei Yogaeinheiten mit Isabel Haberland zur Ruhe kommen oder bei Aquarellmalerei und bei einem Impuls zum Thema Selbstfürsorge und Lebensfreude mit Annett Meißner neue kreative und persönliche Zugänge entdecken.
Spannende Einblicke in Klosterleben und Stadtgeschichte
Sehr gut angenommen wurden erneut der gemeinsame Stadtrundgang durch die historische Altstadt Eislebens mit den bekannten Lutherstätten sowie die Führung durch das Kloster Helfta. Besonders die Begegnung mit der Klostervorsteherin hinterließ Eindruck: In einer intensiven Fragerunde erhielten die Teilnehmenden spannende Einblicke in das heutige Klosterleben und den Alltag der Gemeinschaft.
Auch das wechselhafte Wetter konnte der guten Stimmung nichts anhaben. Obwohl der Donnerstag vollständig verregnet war, nutzten viele die Zeit bewusst zum Rückzug, zum Lesen oder einfach zum Durchatmen. Einige Teilnehmende schafften es sogar, ihre mitgebrachte Bücherliste endlich einmal in Ruhe abzuarbeiten.
Gemeinschaft und Austausch über Bereichsgrenzen hinweg
Ein besonderes Highlight der Freizeit waren die gemeinsamen Abende. Beim gemütlichen Beisammensein, langen Gesprächen und emotionalen Gesellschaftsspielrunden entstanden wertvolle Begegnungen, die den Teilnehmenden noch lange in Erinnerung bleiben werden.
Wie schon bei den vergangenen Freizeiten wurde insbesondere der bereichsübergreifende Austausch als großer Gewinn empfunden. Das Kennenlernen anderer Einrichtungen und Arbeitsfelder der Stiftung stärkte nicht nur das Miteinander, sondern ermöglichte auch neue Perspektiven und wertvolle Gespräche über die eigene tägliche Arbeit hinaus.
Gelobt wurden zudem die gute Organisation vor Ort, die unkomplizierte Anmeldung sowie die transparente Kommunikation im Vorfeld. Ebenfalls positiv hervorgehoben wurde in diesem Jahr die hohe Qualität der Essensversorgung durch die Volksküche.
Nächste Freizeit bereits ausgebucht
Insgesamt beschrieben die Teilnehmenden die Mitarbeitendenfreizeit als rundum gelungen – insbesondere im Hinblick auf das Ziel, zur Ruhe zu kommen, abzuschalten und neue Energie zu sammeln.
Die nächste Mitarbeitendenfreizeit findet bereits am 23. November 2026 statt und ist leider schon vollständig ausgebucht. Die Termine für 2027 befinden sich aktuell in Planung und werden im Januar 2027 über die Bereichsleitungen veröffentlicht. Informationen und Anmeldemöglichkeiten werden dann wie gewohnt über die Website der Stiftungsakademie bereitgestellt.








